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Was ist Segelfliegen?

Segelfliegen - das stundenlange, lautlose Dahingleiten am Himmel, ist ein Sport, der sich die Sonnenenergie zunutze macht. Sie ist die Energiequelle für Aufwinde, auch Thermik genannt, durch welche sich das Segelflugzeug am Himmel hält. Thermik ist warme Luft, die als Luftschlauch nach oben steigt.

Im Aufwind kreisend an Höhe gewinnen nennt man Thermikfliegen. Thermik erkennt man durch vereinzelt auftretende, weiße Schönwetter - Haufenwolken (Cumulus - Wolken). Durch wiederholte Höhengewinne werden längere und weitere Flüge ermöglicht. Da der Aufwind gegen Abend schwächer wird, ist ein Erreichen des Heimatflugplatzes nicht immer gewährleistet. Der Reiz beim Segelfliegen besteht also darin, durch Aufspüren der unsichtbaren Aufwinde anhand von eigenen Überlegungen oder genauem Beobachten sich solange wie möglich am Himmel zu halten, um nicht außen zu landen.

Eine Außenlandung ist keinesfalls eine Notlandung. Beim Ausbleiben der benötigten Aufwinde muss der Pilot nach einem geeigneten Landefeld Ausschau halten und wird dann von dort abgeholt. Dazu werden die Tragflächen vom Rumpf abmontiert und das Segelflugzeug in einen Transportanhänger verstaut. Zum Segelfliegen gehört aber noch mehr. Es wird beim Start- und Flugbetrieb geholfen und bei der Werkstattarbeit mitgearbeitet.

Segelfliegen ist ein Gruppensport, bei dem Engagement und Teamgeist gefragt sind.

© Fliegerclub Schönhagen e.V.
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